Den Lebenden die Hilfe – den Verstorbenen die Ehre

Bestattungsarten

Wir unterscheiden zwei Bestattungsarten. Zum Einen die Erdbestattung und zum Anderen die Feuerbestattung. Die zu treffende Entscheidung ist abhängig von der persönlichen Einstellung, der Religion oder der Lebenseinstellung. Wenn Sie für einen Ihrer verstorbenen Angehörigen entscheiden müssen, sollten Sie sich in seinem Sinne entscheiden. Überlegen Sie, ob er eine aussagekräftige Äußerung in Bezug auf seine Bestattung gemacht hat. Welche Einstellung hatte er? Wie lebte er? Sie sind dann in diesem Moment der Entscheidungsträger im Sinne des Verstorbenen.

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Die Erdbestattung

Die Erdbestattung ist die mit religiösen oder weltanschaulichen Gebräuchen verbundene Übergabe des menschlichen Leichnams an die Erde. Der Sarg wird nach der Trauerfeier auf einem Friedhof in einem Grab beigesetzt. Unterschieden werden Gräber nach Wahl- und Reihengräbern. Die Ruhedauer einer Grabstelle richtet sich nach regionalen Bestimmungen.

Erdwahlgräber

Erdwahlgräber

Erdwahlgräber können auf dem Friedhof selbst ausgesucht werden. Ein Friedhofsmitarbeiter zeigt Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben. Außerdem kann das Grab nach Ablauf der Nutzungsdauer weiterhin durch eine Verlängerung genutzt werden. Eine Anlaufstelle ist also nach wie vor noch gegeben, sollten Sie sich für einen Wiedererwerb entscheiden. Angeboten werden Einzelwahlgräber für einen Verstorbenen oder Doppelwahlgräber für zwei Verstorbene. Bei beiden Gräberarten besteht die Möglichkeit weitere Urnen beizusetzen.

Erdreihengräber

Erdreihengräber

Bei dieser Art haben Sie keine Möglichkeit das Grab individuell auszuwählen. Wie der Name vielleicht vermuten lässt, werden die Gräber durch die Stadt „der Reihe nach“ belegt. Deshalb sind diese Gräber in der Regel auch etwas preisgünstiger als die Wahlgräber. Ein Wiedererwerb nach Ablauf der Nutzungsdauer ist ebenfalls ausgeschlossen. Die vorhandene Anlaufstelle bleibt also nicht bestehen. Zusätzliche Beisetzungen in Form einer Urne sind daher nicht möglich.

Anonyme Erdgräber

Anonyme Erdgräber

Eine anonyme Erdbestattung ist ebenfalls möglich. Dieses entspricht einer durch die Stadt gepflegten Rasenfläche. Eine Trauerfeier kann vorab stattfinden, dennoch findet die Bestattung des Sarges ohne Sie als Angehörige, Freunde oder Bekannte statt. Sie erhalten keine Information an welcher Stelle dieser Rasenfläche der Verstorbene bestattet wurde. Dadurch ist das Aufstellen von Grabsteinen und das Ablegen von Blumen am Grab nicht möglich.

Die Feuerbestattung

Die Feuerbestattung ist die mit religiösen oder weltanschaulichen Gebräuchen verbundene Übergabe des menschlichen Leichnams an das Feuer. Für jede Feuerbestattung wird grundsätzlich ein Sarg benötigt. Es besteht die Möglichkeit eine Trauerfeier mit dem Sarg zu organisieren oder nach der Kremation eine Trauerfeier im Beisein der Urne. Bei der Trauerfeier mit dem Sarg wird der Verstorbene im Anschluss an die Trauerfeier zum Krematorium überführt. Die Urne wird dann zu einem späteren Zeitpunkt beigesetzt. Bei der Trauerfeier im Beisein der Urne wird die Urne im Anschluss an die Trauerfeier auf dem Friedhof beigesetzt.

Urnenwahlgrab

Urnenwahlgrab

Das Urnenwahlgrab kann wie das Erdwahlgrab individuell von Ihnen ausgewählt werden. Eine Beisetzung von bis zu vier Urnen ist möglich. Das Grab hat eine Größe von 1 x 1 Meter, wobei mindestens 50% bepflanzt werden müssen. Ein Wiedererwerb nach Ablauf der Nutzungsdauer ist ebenfalls möglich, sodass Ihre Anlaufstelle nach wie vor bestehen bleibt.

Urnenreihengrab

Urnenreihengrab

Das Urnenreihengrab kann nicht individuell von Ihnen ausgewählt werden. Das Grab hat eine Größe von 0,80 x 0,80 Meter, wobei auch hier mindestens 50% bepflanzt werden müssen. Ein Wiedererwerb nach Ablauf der Nutzungsdauer ist nicht möglich, die Anlaufstelle bleibt somit nicht bestehen.

Anonymes Urnengrab

Anonymes Urnengrab

Das anonyme Urnengrab ist eine von der Stadt gepflegte Rasenfläche. Verstorbene werden dort in Form einer Urne beigesetzt. Die Beisetzung erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sie als Angehörige, Freunde oder Bekannte nehmen nicht an der Beisetzung teil. Eine Gestaltung einer Trauerfeier ist aber – wie bei der anonymen Erdbestattung – möglich.

Urnenrasengrab, auch Ruhegarten genannt

Urnenrasengrab, auch Ruhegarten genannt

Der Ruhegarten ist eine von der Stadt gepflegte Rasenfläche, in dem der Verstorbene in Form einer Urne beigesetzt werden kann. Anders als bei der anonymen Beisetzung dürfen die Angehörigen zur Beisetzung dabei sein. Im Vorfeld kann auch eine Trauerfeier stattfinden. Auf der Rasenfläche haben Sie aber keine Gelegenheit einen Grabstein aufzustellen. Sie wissen nur den ungefähren Ort der Beisetzung Ihres Angehörigen.

Urnenwand / Kolumbarium

Urnenwand/Kolumbarium

Auf verschiedenen Friedhöfen ist dies eine Alternative zum „ganz normalen“ Grab. Eine Steinwand mit verschiedenen Urnenkammern bietet eine angenehme Anlaufstelle für Sie, ohne dass Sie sich mit der eventuellen Grabpflege überfordert fühlen könnten. Bereits zu Lebzeiten kann man sich ein „Plätzchen“ aussuchen.

Die Wald- oder Baumbestattung

Die Wald- oder Baumbestattung

Sie trifft heutzutage auf immer mehr Zustimmung – gerade für die, die der Natur sehr verbunden waren. Die Beisetzung in Form einer Urne findet in einem Wald statt. Die dafür zur Verfügung stehenden Wälder wurden nur für diesen Zweck angelegt. Die Urne wird unmittelbar an einem vorher ausgesuchten Baum beigesetzt. Zum einen gibt es die Familienbäume und zum anderen die Gemeinschaftsbäume. Die Nutzungszeit des Baumes beträgt 99 Jahre und am Stamm des Baumes kann individuell ein Namensschild angebracht werden. Weitere Dekoration ist allerdings nicht gestattet, da das natürliche Aussehen des Waldes erhalten bleiben soll. Auch hier haben Sie die Möglichkeit im Vorfeld eine Trauerfeier durchzuführen.

Die Seebestattung

Der Wunsch auf See bestattet zu werden, sollte im Idealfall zu Lebzeiten schriftlich festgehalten werden. Eine Seebestattung ist sowohl in der Nord- oder Ostsee, als auch in verschiedenen anderen Meeren möglich. Für eine Seebestattung sind besondere Urnen notwendig, die sich im Wasser vollständig auflösen. Die Beisetzung kann mit oder ohne Angehörigen stattfinden. In jedem Fall erhalten Sie als Angehöriger einen Auszug aus der Seekarte mit markierten Koordinaten, an denen der Verstorbene auf See bestattet wurde.